Chronik

Er wurde im heutigen Narbonne (damals Castra Narbonensis) Frankreich geboren. Er trat in den Militärdienst ein und lebte als römischer Offizier in Mailand (damals Mediolanum der späteren Hauptstadt des weströmischen Reiches) woher auch seine Mutter stammte.
Diesen Mann zeichneten neben seiner christlichen Gesinnung nicht nur seine soldatischen Fähigkeiten aus sondern auch seine Toleranz gegenüber Andersdenkenden. So trat er dann auch energisch gegen Machtmissbrauch, politischer Willkür und Verweigerung der Religionsfreiheit auf.
Es ließ nicht lange auf sich warten, dass er vor ein kaiserliches Gericht gestellt, und von diesem wegen seiner religiösen Gesinnung zum Tode verurteilt wurde. Der Legende nach wurde er von numidischen Bogenschützen des Kaisers Maximian (Mitregent Diokletians) auf freiem Felde an einem Baum gebunden von Pfeilen durchbohrt. Das sollte jedoch noch nicht seinen Tod bedeuten. Der tot geglaubte Schwerverwundete wurde von einer frommen römischen Witwe aufgenommen und gesundgepflegt.
Unermüdlich und unerschrocken machte er dem Imperator weiter Vorhaltungen, und so erfüllte sich ca. 288 n. Chr. sein Schicksal, als er durch die Schergen des Kaisers in der Arena auf dem Palatin einen grausamen Märtyrertod rleiden musste.
Sein Leichnam wurde an der Stelle der Via Appia bestattet, an der die heutige Kirche San Sebastiano steht.
Unerschrockenheit und Toleranz, Anerkennen von rechtmäßigen Autoritäten stellen Charaktereigenschaften dar, die uns Schützen in der heutigen Zeit durch den verantwortungsvollen Umgang mit Waffen auszeichnen sollen..

Durch Zukauf von Parzellen kam es zur Errichtung der jetzigen Landeshauptschießstätte Wien.